Hausnotruf Kosten & Krankenkassen-Zuschuss: Kompletter Ratgeber

Wie viel kostet ein Hausnotruf, und übernimmt die Krankenkasse die Kosten? Das sind die wichtigsten Fragen, wenn man sich für mehr Sicherheit zu Hause entscheidet. Wir erklären alle Kosten, Fördermöglichkeiten und die wichtigsten Anbieter – damit Sie die beste Entscheidung für sich oder Ihre Angehörigen treffen können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Monatliche Kosten: Professionelle Hausnotruf-Dienste kosten in der Regel 25–40 Euro pro Monat, inklusive 24/7-Rufbereitschaft und Wartung des Geräts.
  • Pflegekassen-Zuschuss: Bei einem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse 25,50 Euro monatlich für Hausnotruf-Geräte als Pflegehilfsmittel.
  • Einmalige Kosten: Manche Anbieter erheben einmalige Installations- oder Einrichtungsgebühren von 20–80 Euro.
  • Günstige Alternative: Einfache Notrufknöpfe ohne externe Zentrale kosten einmalig 30–80 Euro und haben keine monatlichen Gebühren.

Unsere Empfehlungen

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Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

  • Professioneller vs. privater Notruf: Professionelle Dienste (DRK, Johanniter, Malteser) bieten 24/7-Erreichbarkeit einer Einsatzzentrale. Private Notrufknöpfe alarmieren nur Angehörige.
  • Pflegekassen-Zuschuss prüfen: Fragen Sie vor dem Abschluss eines Vertrags bei Ihrer Pflegekasse nach dem Zuschuss. Für Personen mit Pflegegrad werden 25,50 Euro monatlich erstattet.
  • Vertragslaufzeit: Vergleichen Sie Vertragslaufzeiten bei professionellen Anbietern. Einige bieten monatliche Kündigung, andere verlangen 12–24 Monate Mindestlaufzeit.
  • Geräteschutz: Die meisten Anbieter übernehmen Reparatur und Ersatz des Geräts – prüfen Sie, ob das im Preis enthalten ist.
  • Reichweite des Geräts: Prüfen Sie, ob das Gerät auch im Garten und bei Spaziergängen in der Nähe funktioniert.
  • Telefonieren über das Gerät: Manche Hausnotruf-Geräte ermöglichen eine direkte Sprachverbindung zur Notrufzentrale.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet ein professioneller Hausnotruf monatlich?
Die monatlichen Kosten variieren je nach Anbieter zwischen 25 und 40 Euro. Bei Pflegegrad erstattet die Pflegekasse 25,50 Euro monatlich. Für Empfänger von Grundsicherung oder Sozialhilfe übernimmt das Sozialamt häufig die Kosten.

Welche Anbieter sind für Hausnotruf empfehlenswert?
In Deutschland bieten Johanniter-Unfall-Hilfe, DRK, Malteser Hilfsdienst und Caritas professionelle Hausnotruf-Dienste an. Diese Anbieter sind gemeinnützig und bieten verlässliche, persönliche Unterstützung. Vergleichen Sie die Konditionen in Ihrer Region.

Kann man Hausnotruf auf eine Smartwatch-Lösung umstellen?
Ja, es gibt spezielle Smartwatches und GPS-Uhren für Senioren mit Notruffunktion, die den klassischen Hausnotruf ersetzen können. Diese bieten zusätzlich GPS-Ortung und funktionieren auch außerhalb des Hauses.

Was passiert, wenn der Senior den Notruf im Notfall nicht drücken kann?
Bei einem Sturz oder einem medizinischen Notfall kann es sein, dass man nicht mehr in der Lage ist, den Knopf zu drücken. Für solche Situationen gibt es Geräte mit automatischer Sturzerkennung. Diese lösen den Alarm auch dann aus, wenn der Knopf nicht gedrückt wird.

Unser Fazit

Für alleinlebende Senioren ohne erreichbare Angehörige ist ein professioneller Hausnotruf-Dienst die sicherste Option – trotz der monatlichen Kosten. Bei vorhandenem Pflegegrad werden diese meist von der Pflegekasse übernommen. Als günstige Ergänzung oder für Senioren mit ständig erreichbaren Angehörigen sind die vertragslosen Notrufknöpfe eine sinnvolle Alternative.

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