Wenn pflegebedürftige Angehörige nachts aufstehen und dabei fallen, kann das dramatische Folgen haben. Ein Sturzmelder für das Bett schlägt Alarm, sobald die Person aufsteht – und gibt Pflegenden die Möglichkeit, rechtzeitig zur Stelle zu sein. Besonders bei Demenz oder nach Operationen ist solch ein System unverzichtbar.
Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Haupttypen: Drucksensor unter der Matratze (reagiert beim Verlassen) oder Bewegungssensor über dem Bett
- Reichweite: Der Empfänger muss im Schlaf- oder Pflegezimmer der Pflegeperson hörbar sein
- Lautstärke: Wählbar – tagsüber lauter, nachts gedämpfter (wichtig für leichte Schläfer)
- Stromversorgung: Batterie oder Netzkabel – beides hat Vor- und Nachteile
Unsere Empfehlungen
Bettsensor für Demenz und Sturzprävention – Professionell
Notrufknopf mit Armband – Senioren Notruf kabellos
Smart Caregiver Bett-Alarmsystem mit Gewichtssensor
Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
- Reaktionszeit: Der Alarm sollte sofort anschlagen – nicht erst nach mehreren Sekunden
- Empfänger-Reichweite: Prüfen Sie, ob der Empfänger im anderen Zimmer hörbar ist – idealerweise bis 100 m
- Fehlalarme: Manche Sensoren reagieren auf leichtes Umdrehen im Bett. Wählen Sie Modelle mit einstellbarer Empfindlichkeit
- Batterie oder Strom: Batteriebetriebene Sender sind flexibler; Netzgeräte müssen nie aufgeladen werden
- Hygiene: Druckpads sollten abwischbar oder mit einer Schutzhülle verwendbar sein
Häufige Fragen
Kann man einen Bettsensor auch für den Sessel verwenden?
Ja – die meisten Druckpad-Sensoren können genau so unter ein Sitzkissen gelegt werden. So ist man auch gewarnt, wenn die Person aus dem Sessel aufsteht.
Werden Bettsensoren von der Krankenkasse erstattet?
In der Regel nicht direkt. Bei Pflegebedürftigen mit Pflegegrad können jedoch Pflegehilfsmittel beantragt werden. Sprechen Sie mit Ihrer Pflegekasse über die Möglichkeiten.
Ab wann braucht man einen Bettsensor?
Sobald eine Person regelmäßig nachts aufsteht und dabei Sturzgefahr besteht – typischerweise bei Demenz, nach Hüftoperationen oder bei starker Gangunsicherheit.
Unser Fazit
Ein Bettsensor ist eine vergleichsweise günstige Investition mit großem Sicherheitsgewinn. Für Demenzpatienten empfehlen wir das professionelle System mit Druckpad. Für Senioren, die selbst Alarm auslösen können, ist der Notrufknopf als Armband die elegantere Lösung. Beide Systeme geben Pflegenden wichtige Sekunden – und manchmal ist das der entscheidende Unterschied.
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