Regelmäßiges Gehtraining ist die wirksamste Maßnahme, um im Alter mobil zu bleiben und Stürzen vorzubeugen. Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das bewusste Üben der Gehbewegung – mit den richtigen Hilfsmitteln und einfachen Übungen, die jeden Tag möglich sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Tägliches Gehen: Schon 15–20 Minuten täglich verbessern Gleichgewicht, Muskelkraft und Herz-Kreislauf
- Gehstock oder Rollator: Hilfsmittel sind keine Schwäche – sie geben Sicherheit und ermöglichen längere Gehstrecken
- Schuhwerk: Flache, rutschfeste Schuhe mit gutem Halt sind die Grundvoraussetzung für sicheres Gehen
- Progressiv steigern: Beginnen Sie mit kurzen Strecken und erhöhen Sie Dauer und Tempo langsam
Unsere Empfehlungen: Hilfsmittel für das Gehtraining
Gehstock faltbar – Leicht, höhenverstellbar, überall dabei
Switch Sticks Gehstock – Stilvoll und funktional
KMINA Schmal-Rollator – Idealer Begleiter für drinnen und draußen
Übungen für das Gehtraining zu Hause
Diese Übungen verbessern Gangbild, Schrittlänge und Gleichgewicht:
- Fersen-Zehen-Gang: Einen Fuß direkt vor den anderen setzen (wie auf einem Balken), 10 Schritte. Verbessert Gleichgewicht und Körperbewusstsein
- Seitwärtsgehen: 10 Schritte nach links, 10 nach rechts. Kräftigt die seitliche Hüftmuskulatur und verbessert die Sturzreaktion
- Treppensteigen: Treppenstufen hinauf und hinunter mit Festhalten am Geländer – eine der effektivsten Alltagsübungen für Beine und Gleichgewicht
- Streckentraining: Täglich eine feste Route gehen und die Strecke wöchentlich um 5 Minuten verlängern
Worauf sollten Sie beim Kauf von Gehhilfen achten?
- Körpergröße: Der Griff eines Gehstocks sollte auf Handgelenkshöhe beim entspannten Armhängen liegen
- Griff: Ergonomische oder anatomische Griffe sind bei Arthrose in Händen und Handgelenken deutlich angenehmer
- Untergrund: Gummispitzen für Innenräume; Eisstopper für glatte Böden und Winter
- Gewicht: Leichte Aluminiumstöcke ermüden weniger; schwere Holzstöcke geben stabileren Halt
Häufige Fragen
Brauche ich einen Arzt, bevor ich mit Gehtraining anfange?
Bei gesunden Senioren ist ein Arztbesuch nicht zwingend nötig. Bei bestehenden Herzerkrankungen, nach Stürzen oder bei starken Schmerzen beim Gehen sollte jedoch zuerst ein Arzt befragt werden, der das richtige Maß empfehlen kann.
Wie lange dauert es, bis Gehtraining wirkt?
Die meisten Menschen bemerken nach 2–3 Wochen täglichen Trainings, dass sie sicherer gehen und weniger schnell ermüden. Gleichgewichtsverbesserungen sind oft schon nach einer Woche spürbar.
Ist ein Rollator besser als ein Gehstock?
Das kommt auf die Situation an: Ein Gehstock reicht bei leichter Gehschwäche. Ein Rollator bietet mehr Stabilität und eignet sich auch für längere Strecken und das Transportieren von Gegenständen. Im Zweifel empfehlen wir eine Beratung beim Sanitätsfachhandel.
Unser Fazit
Gehtraining ist die beste Vorsorge gegen Stürze und den Verlust von Mobilität. Beginnen Sie täglich mit kleinen Schritten – wortwörtlich. Ein guter Gehstock gibt Sicherheit und Selbstvertrauen. Wer mehr Stabilität braucht, ist mit einem schlanken Rollator wie dem KMINA bestens beraten. Das Wichtigste: Einfach anfangen und dranbleiben.
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