Achselkrücken sind die klassische Gehhilfe nach Verletzungen am Fuß, Knie oder Sprunggelenk. Sie übertragen das Gewicht auf den Oberkörper und entlasten das verletzte Bein vollständig. Wer seine Achselkrücken richtig einstellt, geht sicherer und verhindert Druckschmerzen an Achsel und Handgelenk. Wir haben die meistgekauften Modelle recherchiert und die Kundenerfahrungen ausgewertet.
Das Wichtigste in Kürze
- Richtige Einstellung entscheidend: Falsch eingestellte Achselkrücken können Nerven in der Achselhöhle schädigen. Die Achselstütze sollte immer 2–3 Finger unterhalb der Achselhöhle liegen.
- Gewicht auf die Hände verteilen: Der Körper wird nicht über die Achseln, sondern über die Hände abgestützt. Die Achselpolster dienen nur zur Führung.
- Höhenverstellbarkeit: Sowohl die Gesamtlänge als auch die Handgriffhöhe müssen individuell angepasst werden können.
- Weiche Polsterung: Gepolsterte Achselstützen und Handgriffe verhindern Druckstellen und schmerzhaften Druck auf Nerven und Haut.
Unsere Empfehlungen
NEWFUN Achselkrücken höhenverstellbar (2 Stück)
PEPE Mobility Achselkrücken höhenverstellbar (2 Stück)
KMINA Achselkrücken mit Softgriff Größe L (2 Stück)
Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
- Körpergröße und Modellgröße: Achten Sie auf die angegebenen Körpergrößenbereiche. Viele Modelle decken Größen von ca. 1,50–1,90 m ab – manche gibt es auch speziell für große oder kleine Personen.
- Einstellung der Achselstütze: Die Achselstütze muss 2–3 Finger unterhalb der Achselhöhle positioniert sein. Niemals das volle Gewicht auf die Achselstütze legen!
- Handgriffhöhe: Im Stand sollte das Handgelenk leicht gebeugt sein, wenn Sie den Griff halten. Der Ellenbogen ist dabei leicht angewinkelt (etwa 15–30 Grad).
- Rutschfeste Gummikappe: Die Gummikappe an der Spitze verschleißt bei regelmäßigem Einsatz. Ersatzgummis sollten separat erhältlich sein.
- Gewichtsbelastung: Prüfen Sie die maximale Tragkraft, besonders bei kräftigeren Personen.
- Krankenkassen-Erstattung: Auf ärztliches Rezept werden Achselkrücken von der Krankenkasse erstattet – fragen Sie vor dem Kauf Ihren Arzt.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie stellt man Achselkrücken richtig ein?
Stellen Sie die Krücke so ein, dass die Achselstütze 2–3 Finger unterhalb der Achselhöhle liegt, wenn Sie aufrecht stehen. Der Handgriff sollte auf Hüfthöhe sein – Ihr Ellenbogen ist dabei um etwa 15–30 Grad gebeugt. Stützen Sie sich beim Gehen immer auf die Hände, nicht auf die Achselstützen.
Wie lange braucht man Achselkrücken nach einem Knöchelbruch?
Das hängt von der Art des Bruchs und dem ärztlichen Rat ab. In der Regel werden Achselkrücken für 4–8 Wochen benötigt. Ihr Arzt oder Physiotherapeut teilt Ihnen mit, wann Sie wieder ohne Krücken gehen dürfen.
Was ist der Unterschied zwischen Achselkrücken und Unterarmgehstützen?
Achselkrücken stützen sich unter der Achselhöhle ab und ermöglichen eine vollständige Entlastung des Beins. Unterarmgehstützen (Ellbogenkrücken) stützen sich am Unterarm ab und sind leichter zu bedienen, entlasten das Bein aber weniger stark. Achselkrücken werden daher meist nach frischen Verletzungen eingesetzt.
Kann man Achselkrücken von der Krankenkasse bekommen?
Ja, auf ärztliches Rezept werden Achselkrücken von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet. Es fällt die übliche Zuzahlung von 10 Prozent an. Kaufen Sie die Krücken erst nach Erhalt des Rezepts.
Unser Fazit
Achselkrücken sind unverzichtbar für die Zeit nach Knochen- oder Bänderbrüchen am Bein oder Fuß. Die wichtigste Regel: Immer richtig einstellen und das Gewicht auf die Hände verteilen, nie auf die Achselstützen. Für kurzzeitige Nutzung sind die NEWFUN- oder PEPE-Krücken ausgezeichnete Wahl. Wer die Krücken längerfristig benötigt, sollte ein Modell mit weichem Softgriff und dicker Polsterung wählen, um Druckstellen zu vermeiden.
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