Dekubitus (Druckgeschwüre, auch „Durchliegen“ genannt) ist eine ernstzunehmende Pflegekomplikation, die durch rechtzeitige Prävention in vielen Fällen verhindert werden kann. Die richtigen Hilfsmittel und regelmäßige Umlagerung bilden das Fundament jeder Dekubitusprophylaxe.
Das Wichtigste in Kürze
- Regelmäßige Umlagerung: Alle 2-4 Stunden Umlagerung ist die wichtigste Maßnahme – keine Matratze kann diese ersetzen.
- Antidekubitus-Matratze: Wechseldruckmatratzen verteilen den Druck systematisch und sind für Hochrisikopatienten unverzichtbar.
- Hautpflege: Regelmäßige Hautbeobachtung und schonende Pflege mit geeigneten Produkten unterstützen die Prävention.
- Ernährung: Ausreichende Protein- und Flüssigkeitszufuhr stärkt die Hautresistenz.
Unsere Empfehlungen
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Dekubitusprophylaxe – Maßnahmen im Überblick
Umlagerung: Mindestens alle 2-4 Stunden; bei hohem Risiko alle 2 Stunden; Protokollführung empfohlen.
Hautbeobachtung: Täglich gefährdete Stellen auf Rötung oder Schädigung prüfen – Steißbein, Fersen, Knöchel, Schulterblätter.
Hautpflege: Sanfte Reinigung, ausreichende Feuchtigkeitspflege, kein Rubbeln oder Massieren rötlicher Stellen.
Ernährung und Trinken: Ausreichend Proteine (mind. 1 g/kg Körpergewicht täglich) und mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit täglich.
Häufige Fragen (FAQ)
Welche Körperstellen sind am häufigsten von Dekubitus betroffen?
Am häufigsten sind Steißbein und Hüfte (50-60% aller Fälle), gefolgt von Fersen und Knöcheln. Auch Schulterblätter, Hinterkopf und Ellenbogen können betroffen sein.
Kann Dekubitus komplett verhindert werden?
Bei konsequenter Prophylaxe kann das Risiko erheblich reduziert werden, aber nicht immer vollständig ausgeschlossen. Bei terminal kranken Menschen kann Dekubitus trotz aller Maßnahmen auftreten.
Was tun wenn ein Dekubitus Grad 1 entsteht?
Sofort Druck von der betroffenen Stelle nehmen (Umlagerung), Pflegefachkraft und Arzt informieren, keine Massage der geröteten Stelle, dokumentieren.
Unser Fazit
Dekubitusprophylaxe beginnt mit Wissen und konsequentem Handeln: regelmäßige Umlagerung, gute Ernährung und das richtige Pflegehilfsmittel. Das PEPE Mobility Kissen ist ein bewährter Einstieg für Sitzpositionen; für Pflegebettbewohner mit hohem Risiko ist eine Antidekubitus-Matratze unverzichtbar. Bei allen Fragen zur Dekubitusprophylaxe sollte ein Pflegefachkraft oder Wundmanager hinzugezogen werden.
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