Lagerungskissen Pflege: Richtig lagern gegen Druckstellen

Richtige Lagerung ist in der Pflege entscheidend für die Prävention von Druckstellen (Dekubitus) und für den Komfort des Pflegebedürftigen. Spezielle Lagerungskissen helfen dabei, den Körper in eine entlastende Position zu bringen und Druckpunkte zu reduzieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Dekubitus-Prävention: Regelmäßige Umlagerung (alle 2 Stunden) und geeignete Kissen verhindern gefährliche Druckstellen.
  • Verschiedene Formen: Keilkissen, Halbmond-Kissen, Rolle und Würfelkissen für verschiedene Lagerungspositionen.
  • Schaumstoff-Qualität: Viskoelastischer Schaum (Memory-Foam) verteilt den Druck am gleichmäßigsten.
  • Hygienische Bezüge: Waschbare, feuchtigkeitsresistente Bezüge sind in der Pflege unverzichtbar.

Unsere Empfehlungen

Keilkissen Druckentlastung Set


Lagerungskissen Pflege Keilkissen

Lagerungs-Keilkissen Set für Pflegebett – druckentlastend

Keilkissen helfen dabei, den Körper in einer stabilen Seitenposition zu halten, ohne dass er zurückrollt. Auf Amazon finden Sie Sets mit mehreren Keilkissen in verschiedenen Größen. Käufer berichten, dass sie deutlich komfortabler sind als selbstgemachte Polsterungen aus normalen Kissen. ⭐ 4,5+/5 Sterne

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PEPE Mobility Antidekubitus Sitzkissen


PEPE Mobility Antidekubitus Sitzkissen

PEPE Mobility Antidekubitus Sitzkissen – auch zur Bettlagerung geeignet

Das PEPE Mobility Sitzkissen mit 6.347 Bewertungen und 4,6 Sternen ist auch als Lagerungshilfe im Bett nützlich. Es kann unter die Hüfte oder das Steiß gelegt werden, um Druckspitzen zu verringern. Käufer berichten von spürbarer Druckentlastung. ⭐ 4,6/5 Sterne

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Fersenkissen Druckentlastung für Pflegebett


Fersenkissen Druckentlastung Pflege

Fersenkissen Druckentlastung – schützt gefährdete Fersen vor Dekubitus

Fersen sind besonders dekubitusgefährdet. Spezielle Fersenkissen oder Fersenschoner aus weichem Schaumstoff heben die Fersen vom Untergrund ab und entlasten diese kritische Zone vollständig. Laut Kundenbewertungen sind sie einfach anzulegen und werden gut vertragen. ⭐ 4,5+/5 Sterne

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Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Stärke des Risikos: Bei geringem Risiko reichen Schaumstoffkissen. Bei hohem Dekubitus-Risiko (Braden-Skala ≤ 12) sollten Wechseldruckmatratzensysteme vom Sanitätshaus in Betracht gezogen werden.

Hygiene-Standard: Bezüge müssen desinfizierbar und bei 60°C waschbar sein. In professionellen Pflegesettings sind wasserdichte PU-beschichtete Bezüge Standard.

Körperstellen priorisieren: Die am häufigsten betroffenen Stellen sind Steißbein (Sacrum), Fersen, Knöchel und Schulterblätter – diese sollten vorrangig geschützt werden.

Regelmäßige Umlagerung: Auch das beste Kissen ersetzt nicht die regelmäßige Umlagerung alle 2 Stunden.

Häufige Fragen (FAQ)

Wann muss man anfangen, druckentlastende Maßnahmen zu treffen?
Sobald eine Person täglich mehrere Stunden im Bett oder im Rollstuhl verbringt, sollte mit Druckentlastung begonnen werden. Besondere Risikogruppen sind Menschen mit Diabetes, Durchblutungsstörungen und stark eingeschränkter Mobilität.

Kann ein Antidekubitus-Kissen die Druckmatratze ersetzen?
Nein, bei hohem Risiko benötigt man eine spezielle Antidekubitus-Matratze für das gesamte Pflegebett. Kissen sind ergänzende Maßnahmen für spezifische Körperstellen.

Wie erkenne ich einen beginnenden Dekubitus?
Ein geröteter Bereich, der sich beim Wegdrücken nicht mehr weißlich verfärbt (nicht-wegdrückbare Rötung), ist ein Zeichen für Grad 1 Dekubitus. Sofort Pflegefachkraft oder Arzt informieren.

Unser Fazit

Lagerungskissen sind in der Pflege keine Luxusprodukte, sondern medizinisch notwendige Hilfsmittel zur Dekubitusprävention. Keilkissen für die Seitenlagerung, Druckkissen für Steißbein und Fersenschoner sind die wichtigsten Produkte. Bei hohem Risiko sollte unbedingt ein Pflegefachhandel oder Pflegeberater konsultiert werden.

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