Ein Pflegebett richtig einzustellen ist entscheidend für die Gesundheit und den Komfort des Pflegebedürftigen – und erleichtert auch den pflegenden Angehörigen die tägliche Arbeit erheblich. Die richtige Bett- und Rückenposition verhindert Druckgeschwüre, fördert die Atmung und unterstützt beim Ein- und Aufsteigen. Mit dem richtigen Zubehör lässt sich jedes Pflegebett optimal einrichten.
Das Wichtigste in Kürze
- Betthöhe: Die ideale Arbeitshöhe beim Pflegen liegt zwischen 80 und 90 cm – so schonen Pflegende ihren Rücken.
- Rückenlehne: Für die meisten Tätigkeiten wie Essen oder Lesen sollte die Rückenlehne zwischen 30 und 60 Grad angehoben werden.
- Aufstehhilfen: Bettgitter und Aufstehhilfen erleichtern dem Pflegebedürftigen das selbstständige Aufrichten und reduzieren das Sturzrisiko.
- Regelmäßige Positionswechsel: Zur Vorbeugung von Druckgeschwüren sollte alle 2 bis 4 Stunden die Position gewechselt werden.
Unsere Empfehlungen
KingPavonini Aufstehhilfe Bett für Senioren
Aufstehhilfe Bett mit LED-Sensorlicht
EYRA Patienten-Gleittuch – Transfer und Positionierung
Mobiclinic Bettgitter für Ältere – Höhenverstellbar
Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
Beim Kauf von Pflegebett-Zubehör sollten Sie zuerst prüfen, für welches Bettmodell das Produkt geeignet ist – nicht jede Aufstehhilfe passt zu jedem Rahmen. Stabiles Material ist wichtig: Zubehör aus Stahl oder verstärktem Kunststoff trägt höhere Gewichte und hält länger. Achten Sie darauf, ob das Produkt TÜV-geprüft oder nach EU-Norm zertifiziert ist. Ergonomische Griffe erleichtern sowohl dem Pflegebedürftigen das Festhalten als auch den Pflegenden das Umlagern. Wenn der Pflegebedürftige sehr unruhig ist, empfehlen sich Bettgitter mit Sicherheitsverriegelung. Passen Sie die Betthöhe je nach Situation an – für die Pflege höher, für den Pflegebedürftigen zum Aufstehen niedriger.
Häufige Fragen (FAQ)
Auf welche Höhe sollte ein Pflegebett eingestellt werden?
Für die Pflege empfiehlt sich eine Betthöhe von 80–90 cm, damit Pflegende nicht gebückt arbeiten müssen. Zum Aufstehen sollte das Bett auf Kniehöhe des Pflegebedürftigen abgesenkt werden – in der Regel 45–55 cm vom Boden.
Wie stellt man die Rückenposition richtig ein?
Für das Lesen oder Essen ist eine Rückenlehne von etwa 45–60 Grad ideal. Bei Atemproblemen kann eine steilere Position helfen. Für den Nachtschlaf sollte die Rückenlehne vollständig flach liegen, um eine natürliche Schlafposition zu ermöglichen.
Braucht man für Pflegebett-Zubehör ein Rezept?
Für viele Pflegebett-Zubehörteile wie Bettgitter oder Aufstehhilfen ist ein ärztliches Rezept erforderlich, um die Kosten über die Krankenkasse erstattet zu bekommen. Fragen Sie Ihren Hausarzt – viele Hilfsmittel werden als Kassenleistung anerkannt.
Was ist ein Gleittuch und wofür braucht man es?
Ein Gleittuch ist ein spezielles Tuch mit glatter Unterseite, das das Umlagern von Pflegebedürftigen im Bett erleichtert. Es reduziert den Kraftaufwand für Pflegende erheblich und schützt die Haut des Pflegebedürftigen vor Reibung.
Unser Fazit
Die richtige Einstellung eines Pflegebettes und das passende Zubehör machen den Pflegealltag für beide Seiten deutlich angenehmer. Aufstehhilfen fördern die Selbstständigkeit, Gleittücher schonen den Rücken der Pflegenden, und Bettgitter geben nachts Sicherheit. Wer die Kosten sparen möchte, sollte beim Hausarzt nach einem Rezept fragen – viele dieser Hilfsmittel sind Kassenleistungen.
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