Wer zeitweise oder dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen ist, für Reisen und Ausflüge aber Flexibilität braucht, ist mit einem leichten, faltbaren Reiserollstuhl bestens versorgt. Diese modernen Rollstühle wiegen oft unter 12 kg und lassen sich in Sekunden zusammenfalten – ideal für Auto, Bus oder Flugzeug. Wir haben die meistgekauften Modelle recherchiert und die Kundenerfahrungen ausgewertet.
Das Wichtigste in Kürze
- Gewicht: Je leichter, desto besser für Transport und Lagerung. Reiserollstühle unter 12 kg sind für Begleitpersonen deutlich leichter zu heben.
- Faltmechanismus: Ein einfacher, stabiler Faltmechanismus ermöglicht das schnelle Zusammenfalten mit wenigen Handgriffen.
- Sitzbreite: Die Sitzbreite muss zum Nutzer passen – zu eng ist unbequem, zu breit vermindert die Kontrolle. Standardgrößen sind 42–48 cm.
- Tragkraft: Prüfen Sie die maximale Belastung. Standard ist 100–125 kg, für schwerere Personen gibt es spezielle Modelle.
Unsere Empfehlungen
M4 Rollstuhl Faltbar Leicht mit Doppeltem Sitzpolster
PEPE Mobility Rollstuhl Faltbar Leicht (46 cm Sitz)
Trendmobil Faltrollstuhl Reiserollstuhl mit Steckachsensystem
Drive Medical Leichter Transport-Rollstuhl faltbar
Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
- Eigenantrieb oder Schieben: Entscheiden Sie, ob der Nutzer selbst fahren soll (breite Antriebsräder nötig) oder hauptsächlich geschoben wird (kleiner, leichter Transportrollstuhl).
- Sitzbreite und Sitzhöhe: Messen Sie die Hüftbreite des Nutzers. Die Sitzbreite sollte 2–4 cm breiter sein als die Hüfte. Die Sitzhöhe beeinflusst, ob die Füße bequem aufliegen.
- Kofferraumgröße beachten: Messen Sie Ihren Kofferraum und vergleichen Sie mit der gefalteten Größe des Rollstuhls, bevor Sie kaufen.
- Räder und Bereifung: Für den Innenbereich sind kleine, harte Räder gut. Für draußen empfehlen sich größere, luftbereiften Räder für bessere Stoßdämpfung.
- Krankenkassen-Erstattung: Rollstühle werden auf ärztliches Rezept von der Krankenkasse bezuschusst. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
- Sicherheitsstandards: Achten Sie auf CE-Kennzeichnung und Qualitätszertifikate, besonders bei günstigeren Modellen.
Häufige Fragen (FAQ)
Bezahlt die Krankenkasse einen Rollstuhl?
Ja, Rollstühle sind Hilfsmittel, die auf ärztliches Rezept von der Krankenkasse erstattet werden. Es gibt jedoch Festbetragsregelungen – bei Modellen über dem Festbetrag zahlen Sie die Differenz selbst. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt und dem Sanitätshaus beraten.
Wie schwer darf ein Reiserollstuhl sein?
Für den Alltag sind Modelle unter 12 kg ideal. Leichteste Aluminium- oder Carbon-Modelle wiegen sogar unter 7 kg, sind aber teurer. Ein guter Richtwert für den Kofferraumtransport ist ein Rollstuhl unter 15 kg.
Passt ein faltbarer Rollstuhl ins Flugzeug?
Ja, faltbare Rollstühle können als aufgegebenes Gepäck mitgenommen werden. Viele Airlines transportieren Rollstühle kostenlos. Informieren Sie sich vorher bei Ihrer Fluggesellschaft über die genauen Regelungen und melden Sie den Rollstuhl beim Eincheckvorgang an.
Kann man einen Rollstuhl auch selbst schieben?
Selbstschiebe-Rollstühle haben große Antriebsräder mit einem Außenring, den der Nutzer selbst greift. Transport- und Reiserollstühle sind für das Schieben durch eine Begleitperson konzipiert und haben kleinere Hinterräder. Wählen Sie das Modell je nach Nutzungsart.
Unser Fazit
Leichte Faltrollstühle sind ideal für Reisen, Ausflüge und den gelegentlichen Transport. Für regelmäßigen Dauereinsatz ist ein Modell mit besserem Komfort und Sitzpolsterung wichtiger als maximale Leichtigkeit. Besonders empfehlenswert ist der PEPE Mobility Rollstuhl für seinen kompakten Faltmechanismus und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Für stationären Einsatz bietet der Drive Medical eine robuste und langlebige Alternative.
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