Stürze in der eigenen Wohnung sind die häufigste Unfallursache bei älteren Menschen – und dennoch lassen sich viele davon mit einfachen Maßnahmen verhindern. Diese Checkliste und die empfohlenen Produkte helfen dabei, das Zuhause sicherer zu machen und die Eigenständigkeit zu erhalten.
Das Wichtigste in Kürze
- Checkliste abarbeiten: Gehen Sie Raum für Raum durch die Wohnung und beseitigen Sie alle erkannten Stolperfallen.
- Beleuchtung verbessern: Schlechte Beleuchtung – besonders nachts auf dem Weg zur Toilette – ist einer der Hauptgründe für Stürze.
- Haltegriffe nachrüsten: Bad, Toilette und Treppe sind die gefährlichsten Bereiche – hier helfen fest montierte Haltegriffe.
- Notrufknopf tragen: Nach einem Sturz kann schnelle Hilfe lebensrettend sein – ein tragbarer Notrufknopf schafft Sicherheit.
Unsere Empfehlungen
Antirutschmatte Badewanne und Dusche
Haltegriff für Badewanne – zum Anklemmen
LED Nachtlicht mit Bewegungsmelder
Teppich-Antirutschmatte für alle Böden
Sturzprävention Checkliste
Im Flur: Keine losen Teppiche, ausreichende Beleuchtung, Haken für Jacken in Griffhöhe
Im Bad: Rutschfeste Badewannenmatte, Haltegriff an Badewanne und Dusche, erhöhter Toilettensitz
Im Schlafzimmer: Bettgitter wenn nötig, Nachtlicht, Schuhe griffbereit
Im Wohnzimmer: Keine rutschenden Teppiche, freie Wege, Telefon immer griffbereit
Im Treppenhaus: Stabiles Geländer auf beiden Seiten, rutschfeste Stufenmatten, gute Beleuchtung
Häufige Fragen (FAQ)
Wie häufig sind Stürze bei älteren Menschen?
Laut Experten stürzt etwa jede dritte Person über 65 Jahren mindestens einmal pro Jahr. Bei Pflegebedürftigen ist die Rate noch höher. Stürze sind die häufigste Ursache für Verletzungen, die zum Krankenhausaufenthalt führen.
Welche Räume sind am gefährlichsten?
Das Bad ist statistisch der gefährlichste Raum im Haushalt, gefolgt von Treppenbereich und Flur. Die meisten Stürze passieren auf ebenem Untergrund – nicht auf Treppen.
Übernimmt die Kasse die Kosten für Sturzprävention?
Bei einem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse bis zu 4.000 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (z. B. Haltegriffe, Rampen). Einzelne Hilfsmittel können über Krankenkasse als Pflegehilfsmittel bezuschusst werden.
Kann man Sturzprävention alleine durchführen?
Viele Maßnahmen wie Antirutschmatten und Klebeband lassen sich selbst anbringen. Für Haltegriffe und Rampen empfiehlt sich ein Sanitätsfachhandel, der auch die Montage übernimmt.
Unser Fazit
Sturzprävention im Zuhause ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Fangen Sie mit den einfachen und günstigen Maßnahmen an – Antirutschmatten und Klebeband – und ergänzen Sie dann mit Haltegriffen und besserer Beleuchtung. Wer einen Pflegegrad hat, sollte unbedingt die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Pflegekasse prüfen.
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